Auf der Zielgeraden zum Ausbildungsplatz – Lehniner Schüler nutzen das Lehrstellenmobil

Auf der Zielgeraden zum Ausbildungsplatz – Lehniner Schüler nutzen das Lehrstellenmobil

Schon zum dritten Mal fährt das Lehrstellenmobil der Arbeitsagentur Potsdam auf das Gelände der Grund- und Gesamtschule Lehnin „Heinrich Julius Bruns“. Am 1. Dezember wurde das Lehrstellenmobiltürchen geöffnet.

Wie selbstverständlich erhalten die Schüler der 10. Klasse die Möglichkeit sich über Berufe zu informieren, noch besser sich über Ausbildungsplatzangebote schlau zu machen. Diese sind in neuer Aufmachung an einer langen Reihe von Aufstellern zu sehen. Zu Beginn der Ausbildungsangebots-ausstellung gab Herr Geserich, Berufsberater dieser Schule, ein paar Hinweise zum Erfassen der Informationen und Tipps für die nächsten Beratungsgespräche. Zuvor hatten die drei 10. Klassen im November ihr drittes Schülerbetriebspraktikum absolviert. Auch das erste Zwischenzeugnis in diesem Schuljahr bescheinigt den Jungen und Mädchen ihren aktuellen Lernstand. Mit den praktischen Erfahrungen und dem Notenzwischenstand können die Schüler ihre Fähigkeiten mit den Anforderungen ihrer Berufswünsche der jeweiligen Unternehmen abgleichen. Anhand der neu gestalteten Informationskärtchen sind auch die regionalen Standorte der Unternehmen sowie die schulischen Ausbildungsstandorte zu erkennen.

Einige Schüler beabsichtigen das Abitur an einer weiterführenden Schule abzulegen. Ein großer Teil der Schüler ist sich im Klaren, was sie werden wollen. Auch alternative Berufswünsche haben sie sich überlegt. Der Plan B ist schon bedacht. Die Jugendlichen sind in der intensiven Phase der Bewerbung. Viele Bewerbungen wurden geschrieben. Manche wünschen sich einen begehrten Platz in großen Unternehmen und warten auf eine Zusage.

Neben den klassischen Berufswünschen des Kfz-Mechatroniker, der Erzieherin und des Verkäufers gibt es auch die etwas unbekannten Ausbildungsberufe. Wer weiß denn heute, was sich hinter dem/der Modist/in versteckt? (relletsrehtuH). Dabei sind Fähigkeiten im Umgang mit Nadel und Faden und Kreativität sind von Vorteil. Das lässt das Herz des Fachlehrers für WAT höher schlagen. Hörakustiker sind in Zukunft sehr gefragt. Benötigt man in diesem Fall gute Kenntnisse in Biologie und Physik sowie handwerkliches Geschick? In unserer Gesellschaft gibt es wohl zunehmend Bedarf medizinischer Behandlung für die Klientel mit Hörschädigungen.

Als nächster Schritt für den Zieleinlauf stehen Vorstellungsgespräche an. In der Schule haben die Schüler die Möglichkeit sich in eine Ernstsituation zu begeben und sich zu testen. Es ist Teil des Berufsorientierungskonzeptes.

Für diesen Schritt erhalten sie selbstverständlich Unterstützung durch die Fachlehrer und Beratungsgespräche mit dem Berufsberater sowie durch Gespräche mit den Eltern.

Vielen Dank an das Team der Arbeitsagentur – die Berufsberater Frau Bothe und Herr Geserich sowie Mitarbeiter der Arbeitsagentur Arbeitgeberservice – für die gute Zusammenarbeit.

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